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Druckbares GLP-1-Dosis- und Nebenwirkungsprotokoll

Kurz gesagt: Lade unten zwei kostenlose Schwarz-Weiß-PDFs herunter. Das Dosis- und Injektionsstellen-Protokoll enthält eine Zeile pro Injektion und eine Körperkarte, auf der du den Wechsel der Injektionsstellen festhalten kannst. Das Protokoll für Nebenwirkungen und Mahlzeiten enthält ein wöchentliches Beschwerde-Tagebuch sowie eine Übersicht für Protein, Ballaststoffe und Wasser. Beide sind leere Formulare für deine eigenen Notizen, keine medizinischen Anweisungen.

Kostenlose PDFs herunterladen

Beide Bögen kannst du kostenlos ausdrucken und teilen. Sie lassen sich schwarz-weiß auf US-Letter- oder A4-Papier drucken. Jeder Bogen hat zwei Seiten, ganz ohne Anmeldung, E-Mail-Abfrage oder Werbung.

Seite 1 des ausdruckbaren GLP-1-Dosis- und Injektionsstellen-Protokolls: Körperumriss von vorn mit Bauch, Oberschenkeln und Oberarmen auf beiden Seiten; Felder für die aufgeführten Stellen und die Reihenfolge beim Wechseln sowie eine Tabelle mit 12 Zeilen für Dosen.
GLP-1-Dosis- und Injektionsstellen-Protokoll
Körperkarte, Reihenfolge beim Wechseln, 29 Dosiszeilen, Feld für Fragen. PDF, 2 Seiten, 149 KB.

Dosis-Protokoll herunterladen (PDF)

Seite 1 des ausdruckbaren GLP-1-Nebenwirkungs-Tagebuchs: Skala von 0 bis 10, beispielhafte Wörter für Beschwerden und eine Wochentabelle mit Uhrzeit, Beschwerde, Stärke, möglichem Auslöser und Notizen für jeden Tag.
GLP-1-Protokoll für Nebenwirkungen und Mahlzeiten
Wöchentliches Beschwerde-Tagebuch, Übersicht für Protein, Ballaststoffe und Wasser. PDF, 2 Seiten, 141 KB.

Nebenwirkungs-Protokoll herunterladen (PDF)

Was im Dosis- und Injektionsstellen-Protokoll steht

Im Dosis- und Injektionsstellen-Protokoll hältst du jede Injektion fest: Datum, Uhrzeit, Medikament und Pen sowie den Körperbereich und die Seite, die du verwendet hast. Auf der ersten Seite gibt es außerdem eine einfache Körperkarte, auf der du den Wechsel der Injektionsstellen auf einen Blick siehst.

  • Körperkarte: Umriss von vorn mit Bauch, Oberschenkeln und Oberarmen auf beiden Seiten. Deine rechte Seite ist in der Zeichnung links – so, als würdest du jemandem gegenüberstehen.
  • Stellen laut Anweisung oder Behandlungsteam: Ankreuzfelder für Bauch, Oberschenkel, Oberarm und „Sonstiges“. Markiere nur die Bereiche, die in den Anweisungen zu deinem Medikament oder von deinem Behandlungsteam genannt werden.
  • Meine Reihenfolge beim Wechseln: sechs nummerierte Zeilen. Übernimm die Reihenfolge, die du bekommen hast, damit du sie nicht jedes Mal neu überlegen musst.
  • Dosis-Tabelle: 29 Zeilen mit Datum, Uhrzeit, Medikament/Pen, Injektionsstelle und Notizen. In der Spalte für die Stelle kreist du einfach „Bauch“, „Oberschenkel“ oder „Arm“ sowie „L“ oder „R“ ein.
  • Fragen an mein Behandlungsteam: ein paar Zeilen auf Seite zwei für Themen, die du beim nächsten Termin ansprechen möchtest.

Warum es sich lohnt, den Wechsel der Injektionsstellen zu notieren: MedlinePlus empfiehlt, für jede Semaglutid-Injektion eine andere Stelle zu verwenden und die Stellen bei jeder Tirzepatid-Dosis zu wechseln. Bei einer wöchentlichen Dosis ist die Stelle von letzter Woche schnell vergessen. In unserem Ratgeber zum Wechseln der Injektionsstellen erfährst du genauer, was du festhalten kannst.

Was im Protokoll für Nebenwirkungen und Mahlzeiten steht

Das Protokoll für Nebenwirkungen und Mahlzeiten deckt eine Woche ab. Auf der ersten Seite kannst du alle Beschwerden, die dir auffallen, auf einer Skala von 0 bis 10 einordnen. Die zweite Seite bietet eine tägliche Übersicht für Protein, Ballaststoffe und Wasser sowie Platz für deine eigenen Ziele und Notizen.

  • Skala von 0 bis 10: 0 bedeutet gar nicht, 10 bedeutet so schlimm, wie du es dir vorstellen kannst. Mit derselben Skala lässt sich die Woche leicht vergleichen.
  • Wörter für Beschwerden: eine kurze Liste mit Beispielen wie Übelkeit, Verstopfung oder Müdigkeit. Wenn du jedes Mal dasselbe Wort verwendest, erkennst du Muster leichter.
  • Wochentabelle: drei Zeilen pro Tag für Uhrzeit, Beschwerde, Stärke, möglichen Auslöser und Notizen.
  • Übersicht für Protein, Ballaststoffe und Wasser: Gramm Protein pro Mahlzeit und eine Tagessumme, eine Summe für Ballaststoffe und 12 Kreise zum Abhaken – je einer pro Glas oder Flasche Wasser.
  • Ziele: Leere Zeilen für deine täglichen Ziele für Protein, Ballaststoffe und Wasser. Das Formular gibt absichtlich keine Zahlen vor. Übernimm die Ziele von deinem Behandlungsteam oder aus deiner App – oder lass die Felder leer.
  • Muster und Fragen: zwei Felder für deine Beobachtungen der Woche und deine Fragen.

Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und Verstopfung gehören zu den Nebenwirkungen, die MedlinePlus für Semaglutid und Tirzepatid nennt. Mit einem datierten Protokoll kannst du sie klar beschreiben, statt dich auf deine Erinnerung zu verlassen. Was du sonst noch notieren kannst, erfährst du in unserem Ratgeber zum GLP-1-Nebenwirkungs-Tagebuch und unter Protein und Ballaststoffe bei GLP-1 protokollieren.

So füllst du die Protokolle aus

Trag jeden Eintrag noch am selben Tag in kurzen Worten ein und fülle alle Spalten aus, die du kannst. So entsteht ein Protokoll, das andere schnell lesen können. Es geht ums Notieren, nicht darum, wie du injizierst oder etwas behandelst: Halte dich dafür an deine Verschreibung und die Anweisungen zu deinem Medikament.

So könnten zwei frei erfundene Zeilen aussehen. Der Medikamentenname ist ein Platzhalter.

Beispieleinträge im Dosis- und Injektionsstellen-Protokoll (Beispieldaten)
DatumZeitMedikament / PenStelleHinweise
Mo., 02.03.20:10 Uhr„Medikament A“, Pen 1Bauch, LAm nächsten Tag kleiner Bluterguss
Mo., 09.03.19:45 Uhr„Medikament A“, Pen 1Bauch, RNichts aufgefallen

Ein paar Gewohnheiten machen die Formulare hilfreicher:

  • Übernimm die Angaben vom Etikett. Schreib Medikamentenname und Pen genau wie auf dem Etikett auf, damit du später nicht raten musst.
  • Schau zuerst in die letzte Zeile. Lies vor deiner nächsten Dosis die vorherige Injektionsstelle und die Reihenfolge zum Wechseln nach.
  • Protokolliere verspätete oder ausgelassene Dosen so, wie sie passiert sind. Notiere das tatsächliche Datum und die Uhrzeit sowie eine kurze Bemerkung. Frag deine verschreibende Ärztin oder deinen verschreibenden Arzt, was zu tun ist – das Formular hält es nur fest.
  • Bewerte Beschwerden, sobald sie auftreten. Eine Zahl, die du sofort notierst, ist genauer als eine, an die du dich erst Tage später erinnerst.
  • Notiere mögliche Auslöser, keine Ursachen. „Üppiges Mittagessen“ oder „Dosistag“ sind Hinweise, die du gemeinsam mit deinem Behandlungsteam einordnen kannst.
  • Trag an guten Tagen „0“ ein. Auch die Information, dass dich nichts gestört hat, ist nützlich.

Nimm beide Blätter zu deinen Terminen mit. Wenn du zusätzlich eine einseitige Zusammenfassung möchtest, zeigt dir unser Leitfaden zum GLP-1-Fortschrittsbericht für deinen Arzttermin, was für dein Behandlungsteam hilfreich sein kann.

Tipps zum Drucken

Drucke die PDFs in Originalgröße auf US-Letter-Papier aus oder wähle für A4 „An Seite anpassen“. Beide Vorlagen sind schwarz-weiß – ein Drucker zu Hause oder in der Bibliothek reicht also aus.

  • Drucke mehrere Exemplare aus. Das Injektionsprotokoll bietet Platz für 29 Einträge, das Nebenwirkungsprotokoll für eine Woche.
  • Du kannst die Vorlagen auch beidseitig drucken: Die zweite Seite setzt jeweils die erste fort.
  • Bewahre beide in einem Ordner mit deinen Medikamentenunterlagen auf und notiere auf jedem Blatt das Startdatum.
  • Nimm einen Kugelschreiber statt eines Bleistifts, damit deine Notizen auch nach Monaten im Ordner lesbar bleiben.

Warum manche lieber Papier verwenden

Papier ist unkompliziert: nichts zu installieren, keine Batterie, kein Konto. Manche schreiben gern von Hand, und ein Blatt am Kühlschrank übersieht man nicht so leicht.

  • Deine Notizen bleiben standardmäßig privat. Sie stehen auf dem Blatt bei dir zu Hause.
  • Du kannst es einfach weitergeben. Dein Arzt oder deine Ärztin kann ein ausgedrucktes Blatt in wenigen Sekunden lesen.
  • Es funktioniert für alle. Auch Angehörige oder Betreuungspersonen können es ausfüllen.
  • Ein neuer Anfang. Eine leere Woche kann sich leichter anfühlen als eine App voller Einträge.

Wann eine App einfacher ist

Eine App ist praktischer, wenn du Erinnerungen möchtest, Summen automatisch berechnet werden sollen und du deine Einträge durchsuchen willst, statt Seiten umzublättern. Papier eignet sich gut für ein paar Wochen; eine App hilft, wenn sich dein Protokoll über Monate füllt. Einen direkten Vergleich von Papier, Tabellen und Apps samt Tabellenvorlage findest du unter Welches GLP-1-Protokoll passt zu dir?

Papier kann dich nicht erinnern, dein Eiweiß zusammenzählen oder einen Verlauf zeigen. Blätter gehen verloren und Handschrift verblasst. Wenn dir das bekannt vorkommt, übernimmt PenPal dieselbe Dokumentation auf deinem iPhone. Im GLP-1-Dosis-Tracker tippst du beim Eintragen einer Dosis auf einer Körperskizze die Injektionsstelle an. PenPal merkt sich, wo du bereits injiziert hast, und schlägt die nächste Stelle vor. Nebenwirkungen hältst du im Nebenwirkungs-Tracker mit einem kurzen Check-in fest und stufst sie als leicht, mittel oder stark ein. Mahlzeiten, Eiweiß, Ballaststoffe und Wasser werden automatisch zusammengezählt. Für deinen nächsten Termin erstellt PenPal einen PDF-Bericht für dein Behandlungsteam. Befolge immer die Anweisungen zu deinem Medikament. Mehr zu den Vor- und Nachteilen erfährst du in unserem Leitfaden dazu, wie du eine GLP-1-Tracking-App auswählst, oder im Leitfaden zum GLP-1-Medikamenten-Tracker.

Quellen

Diese Druckvorlagen und dieser Leitfaden dienen der persönlichen Dokumentation und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung. Halte dich an deine Verordnung und besprich deine Behandlung mit deinem Behandlungsteam. Ozempic®, Wegovy®, Mounjaro® und Zepbound® sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber. PenPal ist nicht mit ihnen verbunden.